Eine gute Partie

Komödie von Stefan Vögel

Termine

Es spielen

Es spielen: Matthias Günther, Peter Horn, Svenja Randerrath, Jörg Westermann
Regie und Bühnenbild: Jörg Kluge

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag

Karten gibt es hier im Shop, bei Wäsche Schilling in der Oberen Straße und an der Abendkasse

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Über das Stück

Der Witwer Fred Kowinski und sein Freund Walter treffen sich seit 37 Jahren regelmäßig, um sich immer wieder aufs Neue am Schachbrett zu messen. Was sie verbindet, ist eine Mischung aus Gewohnheit, Sturheit und Walters stiller, jahrelanger Hoffnung, den anderen endlich einmal sauber „Schachmatt“ zu setzen.

Fred, ein notorisch schlecht gelaunter ehemaliger Offizier, verlässt seine chaotische Wohnung kaum und verteidigt sie gegen jedwede Eindringlinge – außer Walter. Selbst sein Sohn Leonard hat es schwer – vor allem, wenn er es wagt, auf die miserable Ordnung in der väterlichen Behausung hinzuweisen oder wenn er versucht, eine Haushälterin einzustellen. Die hat der grantige Alte schon reihenweise verschlissen.

Und auch der neuesten Ordnungshüterin Rosa, die Leonard anschleppt, erklärt Kowinski Senior ohne viel Umstände den Krieg. Aber die lässt sich davon keineswegs beeindrucken. Als sich überdies herausstellt, dass sie etwas von Schach versteht, kommt unerwartete Bewegung in das traditionelle Dienstagsduell der beiden alten Herren – mit unerwarteten Folgen!

Die Komödie mit klugem Witz, munteren Dialogen und hintergründig überraschenden Pointen des Österreichers Stefan Vögel hatte ihre erfolgreiche Uraufführung am 4. Januar 2002 in Stuttgart im Marquardt und war unter anderem auch im Fernsehen in einer Inszenierung des Ohnsorg-Theaters zu sehen.

über den Autor

Stefan Vögel (* 1969) wuchs in Vorarlberg auf und studierte zunächst Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich, bevor er sich 1993 ganz dem Theater widmete. Erste Erfolge feierte er mit dem Kabarett „Grüß Gott in Voradelberg“. Sein Stück „Die Niere“ war in der Saison 2018/19 das meistaufgeführte zeitgenössische Stück in Deutschland, Österreich und der Schweiz und wurde 2021 unter dem Titel „Risiken und Nebenwirkungen“ fürs Kino verfilmt. Vögel zählt zu den meistgespielten Dramatiker:innen im deutschen Sprachraum.